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95 Kilometer von La Paz entfernt, auf 1.782 Metern über dem Meeresspiegel, liegt Coroico. Es ist die erste touristische Gemeinde von Bolivien und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region.
Die Yungas von Coroico sind tropische Täler mit Hügeln, bedeckt von üppiger Vegetation und wasserreichen Flüssen, die die Möglichkeit bieten, ein einzigartiges natürliches Ambiente zu genießen. Die Vegetation ist vielfältig und reichhaltig und zeichnet sich durch weite Café-, Coca und Zitrusplantagen aus. Des Weiteren existiert eine breite Vielfalt an Vögeln (Loros, Tauben, Perdices, Uchis) und Säugetieren (Bergschwein, Affen, Wild) etc.
Das Dorf Coroico ist der am meisten besuchte Ort in den Yungas. Es befindet sich auf einem kleinen Plateau des Berges Uchumachi, umrandet von den Flüssen Coroico, Santa Bárbara und Vagantes. Sein semi-tropisches Klima und seine Landschaft sind die perfekte Kombination, um den Besucher den Ort, der einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, in vollen Zügen genießen zu lassen: Den Uchumachi besteigend, hat man eine wunderschöne Sicht über die gesamte Region, den Vagantes Weg bewandernd, besichtigt man natürliche Lachen. Des Weiteren gibt es den Cotapata Park, den Choro Weg, wunderschöne Grotten, eine faszierende Fauna und Flora, typische Musik und Folklore.
In seiner Umgebung befinden sich die afrobolivianischen Gemeinden von Tocaña, Chijchipa und Mururata, die für ihre Tänze bewundert werden, wie die Saya, die Semba (Fruchtbarkeitstanz), den Mauchi (Trauerzeremonie) und die dieExistenz des schwarzen Königs widerspiegeln, der einst vom Benificio Pinedo hinabstieg, sowie Julio Pinedo, seinen Enkel, der im Jahre 1992 auf den Thron erhoben wurde.
Mehr Information: http://www.coroi.co.cc/
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Nationalpark Cotapata
Es handelt sich um ein Gebiet, das zum Nationalpark ernannt wurde, um die natürlichen Ressourcen und Spezien zu bewahren und um den Erhalt des achäologischen und kulturellen Erbes zu fördern.
Es ist eine der touristischsten Regionen von Bolivien und befindet sich in den Provinzen Murillo und den nördlichen Yungas. Seine Fläche bedeckt 40tausend Hektar und seine Höhe liegt zwischen 5.900 und 1.000 Metern über dem Meeresspiegel. Der Nationalpark und die "Area Natural de Manejo Integrado Cotapata" wurden im Juli 1993 gegründet.
Das Gelände bietet schneebedeckte Hänge, Höhenlagunen, Berggipfel, Wälder der Yungas und andere Regionen, die eine breite Biodiversität besitzen. Vom mittleren Bereich in den Park hinabsteigend, findet man kleine hübsche Dörfer, die von der Aussaat und der Viehzucht leben.
Das Besondere dieser Täler und ihrer Dörfer ist, dass man meistens die Möglichkeit hat, mit ihren Bewohnern in direkten Kontakt zu treten.
Cotapata wird die meiste Zeit des Jahres von Touristen besucht, die den Choro Treck entlang wandern. Dieser beginnt in Chucura (in der Nähe des Berggipfels von La Paz), auf einer Höhe von 4.800 Metern und führt bis nach Chairo auf 1.300 Metern hinab. Auf dem Weg lassen sich schneebedeckte Gipfel, Lagunen und letztendlich tropische Landschaften der Yungas bewundern. Die Wanderung nimmt 3 Tage in Anspruch und ist eine der Beliebtesten der Region.
Die afrobolivianische Kultur
Die Region der Yungas beherbergt zahlreiche Familien, die aus Afrika stammen und in der Kolonialzeit in das Land gebracht wurden. Eine ihrer größten Einbringungen in die bolivianische Kultur ist der sogenannte "Saya Afro-Bolivana", ein Tanz, der den afrikanischen Rythmus mit der Farbenvielfalt der bolivianischen Kultur verbindet. Zu dem feurigen und einzigartigen Rythmus der "Saya" wird bei allen folklorischen lokalen, nationalen und regionalen Festen getanzt und gesungen. Die größten afro-bolivianischen Gemeinden bewohnen die Dörfer Tocaña und Coripata.
Choro Treck
Der Treck erstreckt sich auf ungefähr 70 km und dauert drei Tage. Er beginnt an der Bergspitze auf 4.760 Metern und endet in Chairo auf 1.300 Metern. Sein Weg führt durch einen großen Teil des Cotapata Nationalpark.
Der Uchumachi Berg
In seinem Tal befindet sich die Kapelle Calvario, von wo aus man die Möglichkeit hat, zwei verschiedene Rundwege zu bewandern. Einer führt an den Wasserfällen von Cochuno und San Jacinto vorbei, ein anderer führt zur Spitze des Uchumachi (2.500 m), durch tunnelartige Wälder bis hinauf zum Gipfel, von wo aus man eine wunderschöne Sicht auf die Cordillera Real und ihre schneebedeckten Bergspitzen hat.
Der Calvario
Im Tal des Uchumachi, auf 1.800 Metern über dem Meeresspiegel, bietet Calvario eine weite Sicht von einzigartiger Schönheit. Hier befindet sich eine antike Kapelle, mit typischen Charakterzügen der Region.
Die Wasserfälle
Die kristallklaren Wasserfälle San Félix, San Jacinto und Cochuna befinden sich auf der östlichen Seite des Uchumachi. Ab dem Rundweg von Calvario aus, wird die Landschaft von Tälern und Bergen dominiert, von wo aus man Coca-, Café- und Zitrusplantagen sehen kann.
Außerdem kann man verschiedene Orchideensorten und andere tropische Pflanzen vorfinden.
El Vagante
Hierbei handelt es sich um wunderschönes Becken aus Stein des Flusses Santa Bárbara, das sich in einer Schlucht des Flusses befindet. Hier kann man ein erfrischendes Bad im kristallklaren Wasser genießen und die Landschaft sowie die Zitrusplantagen, exotische Vögel, Schmetterlinge und tropische Pflanzen bewundern.
Der Wasserfall Puente Armas
La Puente Armas befindet sich 35 km von Coroico entfernt, entlang des Weges nach Caranavi. Nach einem kleinen Pfad durch üppige Vegetation, den Fluss Santa Bárbara überquerend, erreicht man den wunderschönen Wasserfall der Puente Armas in seiner unvergleichbaren Schönheit. Auch hier lassen sich oft exotische Vögel und Schmetterlinge beobachten.
Kellkata
In einem unvergleichbar schönen Naturszenario des Kilo Kilo befindet sich Kellkata, 10 km von Santa Rosa de Quilo Quilo entfernt, am Rande der Provinzen Nor Yungas und Murillo. Hier finden sich Inschriften, die in einen riesigen Felsen im Flussdelta des Santa Barbara Flusses und Kellkata graviert sind. Letztere münden schließlich in den Ipiro Fluss.
Das Tal des verlorenen Goldes (Kori Huayku Trail)
Es ist eines der Täler mit üppigster Vegetation in der Region von Coroico, ein Canyon voll tropischer Wälder, am Rande des Cotapata Nationalparks. Innerhalb des Tales befindet sich ein Inca Weg, in die Bergwand des Canyon geschnitten, ein Pfad, dessen Ursprung niemand kennt, niemand weiß, warum er eigentlich existiert.
Hier kann man verlassene Goldminen besichtigen, die dem Tal seinen Namen gaben. Außerdem kann man in einem Fluss von kristallklarem Wasser baden, von wo aus man exotische Tiere beobachten kann.
All dies kann man in einer Tagesexkursion erleben, in Yolosa beginnend, nur 30 Minuten von Coroico entfernt.
(Mehr Information: http://www.korihuayku.co.cc)
Festivals und Events:
- 20. Oktober: Fiesta Patronal von Coroico






