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Das Bioreservat Pilón Lajas befindet sich in den Subregionen des Gebirges der Yungas und dem Regenwald Madeira del Beni. Sein Gebirgsland spielt eine wichtige Rolle in der Erhaltung der Wasserbecken, die weite Gebiete der reichhaltigen Ebene des Beni nähren.
Es erstreckt sich über eine Fläche von 400 Hektar unerschlossener Wälder, deren Gebiet von den indigenen Dörfern Tsimanes und Mosetens bewohnt wird. Bisher wurden noch keine systematischen Studien auf einem ganzheitlichen Niveau des Reservats unternommen, aber seine Verbindung zum Nationalpark Madidi und die große Biodiversität der Ökosysteme, sowie ihre Lage auf verschiedenen Längengraden lassen erahnen, das hier eine große Varietät an verschiedensten Pflanzen und Tieren existiert.
Aufgrund ihrer Topographie bietet das Reservat und TCO Pilón Lajas eine große Anzahl verschiedenster Landschaften. Hervorzuheben sind die Klippen des Gebirgslandes des Charque, die Engen des El Bala und El Beu am Flusse des Beni, der Fluss Quiquibey und die kulturell wertvollen Dörfer Tsimanes und Mosetenes. Die blaue Laguna, umwoben von Rätseln und Legenden, ist mit Sicherheit eine der Hauptattraktionen des Reservats.
Die beeindruckenden "Mapajos" (Korallenstrauch), Zedern und "Mara", die vor allem von der Fauna des Dschungels genutzt werden (Affen, Bergschweine, "Parabas") sind ebenfalls Zeugen der Einzigartigkeit der Region.
Für Besucher gleichfalls interessant, ist der Ökotourismus, der hier ausgeführt wird. Der TES (Sozialer Ökotourismus) bietet Transportservice, Guides und Verpflegung für interessierte Besucher, ebenso wie das kommunale Microunternehmen El Cebú.
Die "Albuerge Turístico Comunitario Mapajo" (http://www.mapajo.com) in der Gemeinde Asunción del Quiquibey ist der Hauptansprechpartner was den touristischen Service in der RB TCO Pión Lajas angeht. Sie bietet geführte Wanderungen zu biologisch hoch interessanten Orten an, wie zum Beispiel zu den "Salitrales", Pfaden mit riesigen Bäumen und mehr als sieben verschiedenen Palmenarten, oder zu weiten Stränden an den Bänken des Quiquibey Flusses. Hierbei hat man die Möglichkeit Vögel, Säugetiere und typische Reptilien des tropischen Regenwaldes zu beobachten, die Gemeinden Mosetenes und Tsimanes zu besuchen und ihr alltägliches Leben kennen zu lernen.
Rurrenabaque wird als die touristische Perle des Beni bezeichnet, als das Haupttor in die RB und TCO Pilón Lajas, das ein breites touristisches Angebot bietet(Gastronomie, Hotels, Tourveranstalter, Transport, Touristeninformation und Erholung). In Kürze wird sich auch hier das Informationszentrum des RB und TCO Pilón Lajas befinden.
Die Fluglinie "Amaszonas" bietet täglich drei Flüge auf der Route La Paz - Rourrenabaque an und "TAM" einen wöchentlichen Flug ab La Paz.
Für weitere Informationen empfehlen wir, einen Tourveranstalter zu kontaktieren.
Quelle: Prefectura del Departamento del Beni / SERNAP, y http://www.hombreynaturaleza.com/, http://www.visitbolivia.org