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Die riesige Sumpflandschaft des Pantanal (496’000 km2) teilen sich drei Länder: Brasilien, Bolivien und Paraguay.
Das Pantanal ist eines der grössten und interessantesten Feuchtgebiete der Welt und steht seit 2001 unter dem Schutz der Ramsarkonvention.
Der bolivianische Teil des Pantanal gilt als der am besten erhaltene. Er liegt am südöstlichen Ende des Departements Santa Cruz und ist umgeben von den beiden Trockenwaldregionen Bosque Seco Chiquitano y Bosque Seco Chaqueño. Die Kombination dieser drei biogeographisch verschiedenen Landschaften verleiht der bolivianischen Pantanal-Region eine aussergewöhnliche biologische Vielfalt.
Fauna und Flora
Im brasilianischen Pantanal gelten 1‘700 Pflanzenarten als identifiziert. Auf der bolivianischen Seite sind entsprechende Forschungsarbeiten noch im Gang, doch hat man schon verschiedene Pflanzenarten gefunden, die auf brasilianischer Seite nicht vorkommen.
Das Pantanal bevölkern 20 Amphibienarten, zahlreiceh Reptilien, inkl. Land- und Wasserschildkröten, Kaimane, Iguanas, Eidechsen, Schlangen, etc.. Auch viele Vogelarten (allein in der Gegend von Puerto Suárez und im Otuquis-Nationalpark wurden mehr als 300 Arten identifiziert) haben im Pantanal ihren Lebensraum.
Es werden im Pantanal zwei klar abgegrenzte Jahreszeiten unterschieden. Von Oktober bis März ist Regen- , von April bis September Trockenzeit.
1997 wurden zwei grosse Regionen im Pantanal zu Schutzgebieten erklärt. Der Otuquis-Nationalpark im Südosten und der San Matías-Park im Nordosten.




